*** NEWS *** 19.07.19 In Österreich ist der Wolf willkommen!! *** 08.07.2019 Diskussion des NDR zum Rodewalder Rudel eskaliert - Tötungsaufforderung gegen Wolfsfreunde durch Wolfshasser ***
19.07.2019 In Österreich ist der Wolf anscheinend willkommen !!! 16:15 Uhr „Salzburg24“ berichtet online über eine vom WWF in Auftrag gegebene repräsentative Umfrage zum Thema Wolf. Das Ergebnis: - 69 % der Befragten stehen dem Wolf sehr oder eher positiv gegenüber. Sie begrüßen die Rückkehr des Beutegreifers in ihre heimischen Wälder. - 79 % - der Teilnehmer glaubt, dass ein friedliches Zusammen grundsätzlich möglich ist. - Lediglich 14 % sahen die Entwicklung negativ. - Nur 8 % sehr negativ. Zum Ergebnis werden die folgenden Personen zitiert: Christian Pichler / WWF-Experte - „Die Österreicher wollen keine Jagd auf bedrohte Arten wie den Wolf und keine aufgeheizte Stimmung“. - Österreich positioniert sich klar für den Herdenschutz. Volle EU-Töpfe stehen bereit - die Fördermittel müssen nur abgeholt werden. - Agrar- und Naturschutzreferenten sollen aktiv werden, genau wie Behörden indem sie dem Informationswunsch der Bürger zur Verbreitung des Beutegreifers und zu Nutztierrissen nachkommen. Kurt Kotrschal renommierter Verhaltensbiologe und Wolfsforscher - „Beutgreifer wie der Wolf sind eine wertvolle Bereicherung für Ökosysteme“. Der Wildbestand ist vital und die Kleintierfauna wie Fuchs und Schakal werden natürlich reguliert. 4 von 5 Befragten sahen im Wolf ebenfalls eine Bereicherung für die Artenvielfalt. Was „Artenschutz-Wolf“ jedoch am meisten bei dieser Umfrage erfreute, war, dass endlich einmal medienseitig DAS WORT im Zusammenhang mit dem Wolf gebraucht wurde, was bisher immer fehlte: „RESPEKT !“ Respekt gegenüber dem (anderen Mit-) Lebewesen Wolf und damit Respekt dem Leben selbst gegenüber. Demnach bringen 85 % der Österreicher dem Wolf Respekt entgegen. Sieben von Zehn Befragten finden ihn faszinierend und nur jeder Zehnte empfindet Angst. 08.07.2019 Tötungsaufforderung gegen Wolfsfreunde durch Wolfshasser bei der 19:45 Uhr NDR - Diskussion - „Jetzt reichts! - Der Wolf und die Bürger“ Live am 02.07.2019 im „Jägerkrug“ in Sonnenborstel, Landkreis Nienburg und Radio NDR 1 am 04.07.2019 in (leider) geschnittener Form zu geniessen. Die „Diskussionen“ um den Wolf waren und sind seit jeher schon immer emotional und stimmungsgeladen. So auch die jetzige NDR-Diskussion im „Jägerkrug“ in Sonnenborstel, Landkreis Nienburg die aber den Level 2.0 im Aggressionspotential einleitete. „Diskutiert“ wurde um das Abschussvorhaben gegen den Rüden des Rodewalder Rudels GW717m. Wolfsfreunde waren dort eindeutig in der Unterzahl. Dafür umso mehr polemisierende teils hochaggressive Wolfsgegner. So wurde von einer dieser Personen dort gefordert, als ein Pro-Wolfsteilnehmer sich äußern wollte, dass dieser „gehängt“ werden solle. Das gleiche forderte dieser „kranke und hasserfüllte Geist“ nochmals, als eine Frau sich bzgl. dieser Verhaltensweise bei der NDR- Moderatorin zurecht - allerdings fruchtlos - zu beschweren suchte. Offenbar bereits anwesende Polizei nahmen die Personalien des Aggressors auf. Dies Verhalten, diese Aktion dürfte zumindest den Straftatbestand nach § 111 StGB „Öffentlicher Aufruf zum begehen einer Straftat“ erfüllen und wir hoffen, dass diese Person ernsthaft dafür zur Rechenschaft gezogen wird. Soweit uns bekannt ist wurde Strafanzeige gestellt. DAS LEUTE IST EIN ABSOLUTES „NO GO!“ Gehts noch ??? Das man mit harten Bandagen in der Sache diskutiert und auch attackiert ist eine Sache und solange i. O. wie man sich nicht eindeutig selbst ins illegale AUS schießt indem man anderen Personen Gewalt oder den Tod androht oder zu einer solchen Straftat aufruft! So etwas ist in keinster Weise zu dulden und zu tolerieren und demonstrativ im Keim zu ersticken. GEWALT FÄNGT IMMER DORT AN WO DER GEIST AUFHÖRT!! Jedenfalls zeigt diese Forderung dieses völlig verblendeten und offenbar mental komplett degenrierten Wolfsgegners eindeutig wessen Geistes Kinder sich leider vielfach unter den Wolfsgegnern befinden. Zur eigentlich angestrebten Diskussion stellten sich an diesem Abend jedenfalls UM Lies (SPD), Dr. Holger Buschmann (NABU), Tobias Göckeritz (Landvolkvertreter und Frank Faß (Wolfcenter Verden). Die Diskussion als solches, ergab in der Sache das Übliche - also nichts NEUES. Soviel schon einmal vorab! Insgesamt war das Konglomerat an Teilnehmern nicht wirklich ausgewogen, denn ein echter Wolfsbefürworter war nicht wirklich in der Sache auszumachen. Wolfssichere Zäunung und Abschuss im Einzelfall ist das A und O fordern die einen (NABU und Co.). Diejenigen die dies nicht wollen aber hochsubventioniert ihre Weidetierhaltung (Landvolkfraktion) betreiben, fordern den Abschuss am liebsten ganzer Rudel generell. Fraglich ist jetzt nur was Herr Faß, an diesem Abend dort, vorgestellt als Wolfsbefürworter, wollte. War er nicht einer der ersten, der damals selbst die Goldenstedter Fähe abschiessen wollte? Die ebenso wie GW717m KEIN Problemtier ist?! Eigentlich ebenso überflüssig war die Teilnahme von Olaf Lies als nds. UM. Dem Mann, der den Artenschutz beim Wolf mit Füßen tritt und dort auf die Frage ob die Abschussgenehmigung von GW717m mit europäischem Recht konform ist dies wie folgt sinngemäß beantwortete: „Selbstverständlich, wir haben alles genauestens geprüft.“ Gern zieht Lies sich hierbei auch auf die beiden Verwaltungsurteile zurück, gegen die aber noch ein Klageverfahren läuft. Diese beiden Urteile haben nämlich ganz offensichtlich nicht das umfassende Spektrum der Betrachtungsweisen beim Wolf mit aufgenommen. Daher ist diesbzgl. ja auch noch ein Klageverfahren offen. Artenschutz-Wolf berichtete. Interessant ist im Zusammenhang mit der Frage nach dem Einklang mit europäischem Recht jetzt aber, dass BUM Svenja Schulzes angestrebtes „Lex Wolf“ anscheinend aus eben genau nicht bestehender Konformität mit europäischem Recht in Einklang zu bringen und somit auch nicht mehr vor der Sommerpause im Bundestag verabschiedet worden ist. Weiter erklärt UM Lies im Lauf der Diskussion wie bisher folgenden Nonsense: (Artenschutz-Wolf kommentiert und wiederholt bereits in früheren Beiträgen getätigte Kommentierungen sinngemäß hier in blauer Schrift ) - Rinderherden bieten selbst einen ausreichenden Schutz vor Wolfsattacken. (Zahme Hausrinder sind längst nicht so wehrhaft wie z. B. der amerikanische Bison oder europäische Wisent - und beide Wildrindarten müssen trotz großer Wehrhaftigkeit Opfer und damit Tribut aus den eigenen Reihen als Beute dem Wolf zollen) - Man kann nicht überall ganze Rinderherden zäunen. (Rinder sind von der Förderkulisse zu Abwehrmaßnahmen gegen den Wolf umfangen - also kann gezäunt werden - wenn man nur will) - Der Wolf GW717m muss geschossen werden, da er sein Verhalten auf seine Nachkommen projiziert - das habe man in Cuxhaven gesehen u. s. w. - es werden Risszahlen von 49 - angeblich vom Wolf gerissenen Weidetieren - aus dem Zaubererzylinder hervorgezaubert. (Das wäre geradezu ein Kabinettzauberkunststück der unheimlichen Art, wenn die illegal getöteten Elterntiere der damaligen Cuxhavener Welpen es „post mortem“, quasi als Geister, beigebracht hätten, Weidetieren zu töten - Eben der Umstand, dass die Elterntiere des Cuxhavener Rudels illegal getötet wurden brachte die Welpen dazu auf leicht verfügbare Beute - Weidetiere - überzugehen anstatt ihre natürliche Beute wie Reh und Wildschwein zu jagen auf die sie die Leittiere, so sie nicht illegal umgebracht worden wären, geprägt hätten!!) - Wolfsbefürworter sind durch Störaktionen verantwortlich dafür dass GW717m noch am Leben ist. (Lies erklärt selbst, dass sich die Leute auf öffentlichen Wegen im öffentlichen Bereich aufhalten… das dürfte sich wohl kaum auf die „Hetzjagd“ auf den Wolf auswirken! Lies versucht hier etwas zu vertuschen!!! Wenn sich die Leute einmal die Mühe machen würden, die Abschussverfügung gegen 717m WIRKLICH zu lesen, dann würde jedem der sich mit der Materie beschäftigt auffallen, dass UM Lies den Wolf rechtlich überhaupt nicht schießen kann und auch nicht darf. Nicht einmal mit seinen beiden Urteilen!!! Wobei, hier ist nicht nur Lesen, sondern auch mehr als zuvor das Verstehen eines Textes gefragt!) - Des Ministers Lieblingsgeschwafel - der Staat muss in Ausnahmesituationen „handlungsfähig“ sein. (Die Rechtsgrundlagen für Ausnahmen sind bereits komplett gegeben und umsetzbar. Die absolute Einzelausnahme IST geregelt. Ja, ich wiederhole mich hier zum 100.000sten Mal. Und ich werde es immer wieder tun! Wir brauchen keine Erneuerung der Rechtslage! Rechtlich ist alles vorhanden, damit Wolf und Mensch auch mit absoluten Einzelausnahmen miteinander leben können - wer hier wieder mal versagt ist der Mensch!!!) Auch die Antwort auf die Nachfrage nach den bisher aufgelaufenen Kosten für seinen bisherigen „Wolfsjagdwahnsinn“ bleibt er schuldig! Nicht einmal die kleine Anfrage der Grünen dazu hat dieser Mann bisher beantwortet, wozu er rechtlich verpflichtet ist ! Hier noch einmal der Link zur kleinen Anfrage: Drucksache 18/3628 vom 02.05.2019 Gleichzeitig erklärt er aber dass die Wolfskasse leer ist. Wofür wurden diese Steuergelder dann ver(sc)wendet ? Für eine idiotische und nicht mit EU-Recht vereinbare Wolfsjagd anstatt für zielführende Herdenschutzmaßnahmen ? Dieses hier mal nur als kleine Auswahl an politischem Geschwafel und Irrsinn den ein eigentlich dem Artenschutz verpflichteter, jedoch völlig beratungsresistenter und egomanischer Minister öffentlich zum Besten gibt. Fazit zu dieser geradezu haarsträubenden ministerfreundlichen „Diskussion“: Im Westen nichts Neues bei sich immer mehr verhärtenden Fronten mit sich ins Widerwärtigste steigerndem Aggressionspotential!! Die Devise musste und muss lauten: „Nicht nur quatschen, sondern machen! Sprich Herden zäunen und damit schützen! Dann klappt es auch mit Nachbar Wolf! Denn er ist nicht das Problem! Das Problem ist wie immer der MENSCH! „In vielen Ländern klappt es sehr gut mit der Koexistenz von „Mensch und Wolf“!
© Jens Feeken
Artenschutz-Wolf
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